Engagement für die Schwachen

Das Engagement und die Solidarität der Arbeiterwohlfahrt Diedorf (AWO) für Alte, Kranke und Schwache dürfe auch in Zukunft nicht nachlassen. Die Ehrenamtlichen seien deshalb mehr denn je gefordert, sagte Hertha Hurler, seit 32 Jahren Vorsitzende der AWO Diedorf, bei der Jahreshauptversammlung.

Die AWO habe im vergangenen Jahr viel im sozialen und kulturellen Bereich getan, stellte Hurler fest. Allein über 800 Personen besuchten die 21 Klubnachmittage, dazu kamen Faschings-, Oster-, Mai-, Muttertags- und Weihnachtsfeiern sowie das Bürgerfest, das Talfest und einige Theaterbesuche der örtlichen Theatergruppen. Sehr beliebt waren auch die Ausflüge sowie die Urlaubsreise zur Mecklenburgischen Seenplatte. Gymnastik und Wassergymnastik rundeten das Angebot ab.

 

Wieder aktiv dabei war die AWO beim Diedorfer Ferienprogramm, besucht wurden auch verschiedene Veranstaltungen der elften Diedorfer Kulturtage; allerdings gebe es keine eigene Tanzgruppe mehr, „unsere Damen sind eben inzwischen auch älter geworden“, stellte Hertha Hurler fest.

Erlös des Kuchenverkaufs beim Bürgerfest wird gespendet

Für das Bürgerfest wurden 40 Kuchen gespendet, aus dem Erlös wurden soziale Projekte unterstützt: Wie jedes Jahr bekamen die 105 Senioren im Pflegeheim Haus Vinzenz und die 28 Gäste der Tagespflegestation kleine Präsente zu Weihnachten, die Helfer vor Ort (HvO) wurden mit 1500 Euro unterstützt und 500 Euro gingen als Spende an die Hochwasseropfer in Deggendorf, rechnete Hurler vor. Und fünf Kindern ermöglichte die AWO eine Erlebniswoche in Dinkelscherben. Daneben wurden auch Krankenbesuche gemacht und Geschenkkörbe für Jubilare gepackt. „In den vergangenen 31 Jahren habe ich bestimmt mehr als 500 Körbe zusammengestellt“, stellte die Vorsitzende fest.

Dank sagte Hurler ihren elf treuen Haussammlern, die im letzten Jahr fast 8300 Euro sammelten. „Aber auch der Marktgemeinde und ihrem Bürgermeister Otto Völk müssen wir danken: zum einen für die gute Zusammenarbeit während der vergangenen 24 Jahre, zum anderen für die Zuschüsse und die kostenlose Überlassung von Bürgerhaus und Schwimmhalle“, so die Vorsitzende.

Kassenwart Karl Leibelt sprach von soliden Finanzen. Zwar habe man im vergangenen Jahr wegen der 60-Jahr-Feier des AWO-Ortsverbandes und der größeren Spenden ein kleines Minus eingefahren, unterm Strich aber habe man eine sehr gute Kassenlage und ein gesundes Finanzpolster.

Bürgermeister Otto Völk lobte das enorme Engagement und die gute Zusammenarbeit. Als aktiver Bürgerverein nehme die Arbeiterwohlfahrt viele soziale Aufgaben wahr, die eine Gemeinde nicht allein schultern könne. „Die vergangenen 24 Jahre waren eine sehr schöne und produktive Zeit“, stellte Völk fest. Lob gab es auch von Kreiskassierer Peter Ullmann, der Hertha Hurler nachträglich zum 75. Geburtstag gratulierte und betonte, dass der Diedorfer Ortsverband am meisten Geld bei den Haussammlungen einbringe.

 

Artikel erschienen in der AZ, 12.04.2014

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