Von Asien bis Transsilvanien

Kinderfreizeit: Arbeiterwohlfahrt und Kreisjugendring reisen spielerisch mit 30 Mädchen und Jungen um die Welt.

Ferne Länder können manchmal ganz nah sein, wie etwa bei der diesjährigen Kindererlebniswoche, welche die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und der Kreisjugendring (KJR) im Jugendhaus Reischenau abgehalten haben. 30 Mädchen und Jungen im Alter zwischen acht und zwölf Jahren machten sich inmitten der Dinkelscherbener Natur spielerisch auf die Reise nach Asien, Australien, Italien, Transsilvanien, USA und Afrika - landestypische Gaumenfreuden wie Asia-Nudeln, Pizza und Hamburger inbegriffen, galt es doch Kräfte zu sammeln fürs gemeinsame Spielen und Basteln.

Besonders angesagt ist das Knüpfen von Armbändern. Darüber hinaus bastelten wir Indianerzelte aus Blumentöpfen, Krokodile aus Stoff, moderne Traumfänger aus CDs und vieles mehr“, erzählte das siebenköpfige KJR-Betreuerteam, das sich ein spannendes Programm ausgedacht hatte. Dazu gehörte neben einem italienisch angehauchten Koch- und Backkurs auch ein Wellness-Workshop mit aus Honig und Quark hergestellter Gesichtsmaske, Massagen und Traumreisen – etwas, bei dem auch die Jungs begeistert mitmachten, so die Betreuer.

Doch nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß, seitens der Eltern war oftmals große Erleichterung zu spüren, da sechs Wochen Schulferien für viele Berufstätige nicht immer leicht zu überbrücken sind. Wie hoch die Nachfrage an Ferienbetreuung im Augsburger Land ist, hat kürzlich eine Umfrage des Landratsamtes unter den Eltern von mehr als 6000 Grundschülern gezeigt. Darin hatten 90 Prozent einen Bedarf angemeldet.

Darauf müssen wir unbedingt reagieren. KJR und AWO verdienen unsere Unterstützung. Auch der Freistaat Bayern sollte Ferienbetreuung wieder mitfinanzieren so wie vor 2004, um Eltern, Kommunen und andere Träger zu entlasten“, meinte die Kreisrätin und Landtagsabgeordnete Dr. Simone Strohmayr, die der Freizeitmaßnahme einen Besuch abstattete. Zu den beeindruckten Besuchern gehörte auch Sigrid Beck vom AWO-Kreisvorstand.

Neben den AWO-Ressourcen und landkreisgeförderten KJR-Mitteln standen für die Maßnahme heuer auch wieder Zuschüsse der „Kartei der Not“, dem Leserhilfswerk der Augsburger Allgemeinen, zur Verfügung. „Wir freuen uns, dass unser Angebot so gut ankommt und sind für jede Hilfe dankbar“, erklären der AWO-Kreisvorsitzende Alois Strohmayr und Marcella Schwab, pädagogische Mitarbeiterin beim KJR.

 

 

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